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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Gibt es in Zukunft nur noch "Wunschkinder"?
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BeitragVerfasst: 22.09.14, 20:19 
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Beiträge: 79
http://netzfrauen.org/2014/02/12/design ... estellung/

Denkt ihr, dass in Zukunft nur noch Wunschkinder auf die Welt kommen sich die Eltern die Eigenschaften aussuchen können!? MAchbar wäre es doch wahrscheinlich, oder!?


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BeitragVerfasst: 27.11.14, 11:58 
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DMF-Mitglied

Registriert: 06.09.14, 21:41
Beiträge: 57
Hallo!
Ich halte den Link für ein Fake.
Und nein gesunde, normale Menschen müssen sich auf so einen Quatsch nicht einlassen.
Normaler Weise ist jedes Paar glücklich, wenn es für Nachwuchs keine medizinische oder gentechnische Hilfe braucht.

LG Farah


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BeitragVerfasst: 04.01.15, 22:09 
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DMF-Mitglied

Registriert: 11.11.05, 23:35
Beiträge: 79
Aber wenn man sich irgendwann ein Wunschkind basteln kann und es einigermaßen gesellschaftskompatibel ssin wird, werden wohl mit der zeit die meisten darauf zurückgreifen, denke ich.


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BeitragVerfasst: 04.01.16, 20:47 
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Interessierter

Registriert: 04.01.16, 20:20
Beiträge: 9
Wohnort: in Baden-Würtemberg
Hi...

Meiner Meinung nach ist das ein bioethisches Problem.
Es ist verwerflich einem Fötus bestimmte Merkmale zuzuweisen, welche für die Eltern und die Gesellschaft als wünschenswert gelten. So werden oft ungeborene Kinder, die zum Beispiel Trisomie 21 (Down-Syndrom)haben, mithilfe von Techniken wie Pränataldiagnostik und Präimplantationsdiagnostik diagnostiziert werden, abgetrieben. Das ist ein Eingriff wider die Natur.
Damals wurden im Sinne der Eugenik im 20.Jhd. viele Menschen zwangsterilisiert oder unter ein Eheverbot gestellt da sie durch Erbkrankheiten als "minderwertig" galten.

Die oben genannten Therapien (PND, PID) oder andere Verfahren wie das Screening werden leider heutzutage immer mehr eingesetzt. So kann es, um die Frage zu beantworten, durchaus mehr Wunschkinder geben als heutzutage.

Meiner Meinung nach ist es verwerflich "Gott spielen zu wollen"!

MFG
Fred Schubert


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BeitragVerfasst: 22.03.16, 11:34 
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Interessierter

Registriert: 21.03.16, 12:22
Beiträge: 11
Über dieses Thema wurde und wird auch in der Politik oft diskutiert. Es gibt Leute, die die den Fortschritt unserer Technik ausnutzen für eigene Zwecke, die Menschen wir es immer geben, jedoch finde ich es richtig bei genetischen Krankheiten in die Stammzellen einzugreifen und die Genetik zu manipulieren zum Wohle des Kindes. Und evtl. in Zukunft zum Wohle der Menschheit


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BeitragVerfasst: 13.07.16, 13:52 
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Interessierter

Registriert: 13.07.16, 13:40
Beiträge: 6
Wohnort: Hamburg
Nun, ich habe davon auch kürzlich von einer Freundin gehört, die Biologin ist und ich finde es wirklich schockierend. Ich kann mir gut vorstellen, dass Forschung und Technologie dies möglich machen können. Und die Vergangenheit hat ja oft genug gezeigt, dass sich über ethische Maßstäbe durch viel Lobbyismus und Geld hinweggesetzt werden kann.
Ich finde die Vorstellung vor allem für ein Zusammenleben erschreckend. Wenn ich darüber nachdenke, dass meine Eltern mich nur mit grünen Augen und braunem Haar geliebt hätten (oder wie auch, denn durch diese Technologie sind ja auch andere Farben möglich).
Es ist eine absurde und grausame Vorstellungen, sein Leben so modifizieren können, dass selbst so etwas vorhersehbar und kontrollierbar wird.

_________________
Die schlimmsten Fehler werden gemacht, in der Absicht, einen begangenen Fehler wieder gutzumachen.

Jean Paul


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BeitragVerfasst: 31.08.16, 09:40 
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Interessierter

Registriert: 10.08.16, 13:08
Beiträge: 5
Eins sollte man nicht vergessen: Technologischer Fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Durch Verbote wird man nichts erreichen. Es werden sich Länder finden, die das Ganze ethisch vertretbar sehen werden und dann wird sich eine Art Tourismus entwickeln, den sich wohl eher nur die wohlhabenderen leisten können.

Dank der hierzulande vorliegenden Gesetze und ethischen Vorstellungen hat selbst die konservative Republik Iran mehr embroyanale Stammzelllinien auf Vorrat und für die Forschung bereit. Irland ist schon bei weitem voranmarschiert mit sehr liberalen Einstellungen zur molekularbiologischen Forschung. Dort wandern die Industrie und die Forscher ab, die sich in Deutschland unterfinanziert und zu stark reguliert sehen. Kann man so und so sehen.


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BeitragVerfasst: 09.08.17, 20:15 
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DMF-Mitglied

Registriert: 11.11.05, 23:35
Beiträge: 79
Ich denke auch, dass die ethischen Einwände das Ganze nur etwas verzögern werden. Anfangs wird das sicher auch viel Geld kosten, deswegen wird es nicht flächendeckend Wunschkinder geben zumal nicht alle davon gebrauch machen werden wollen. Aber mit der Zeit wird die MEthode immer mehr verfeinert und auch günstiger werden. Ich finde das ziemlich schrecklich, aber ändern kann man es wohl auch nicht.


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