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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Behandlungsempfehlung Knorpelschaden Knie (nach MRT)
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BeitragVerfasst: 04.12.17, 14:50 
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Registriert: 04.12.17, 14:18
Beiträge: 2
Guten Tag,

Ich (29) habe mir beim Sport dummerweise durch schiefgelaufenes Abbremsen aus dem Sprint eine Knieverletzung zugezogen. Folge: Streckschmerz in der Kniekehle und am äußeren hinteren Knie. Erste Vermutung des Orthopäden war: Oberschenkelbizepsansatz ist der Schmerzauslöser und ggf. Außenminiskus geschädigt, da ein Streck- und Dehnschmerz vorliegt.

Das MRT zeigt vermutlich einen Knorpeldefekt 4. Grades. Zu dieser Diagnose findet man häufig die Behandlungsempfehlung der OP.
Hier gibt es verschiedene Möglichkeiten, vom Reeinsatz des Knorpelstücks über Ersatz durch eigenen Knorpel bis hin zu Plastikeinsatz(eher unerforscht) oder Knochenpunktuation (Blut- & Stammzellen austritt) über die ich bisher gelesen habe.

Hier noch die meiner Einschätzung nach relevanen MRT Bilder. https://drive.google.com/open?id=117YPW ... oLMEsSO7mU

Mein Anliegen:
Ich hätte gerne neben der natürlich noch einzuholenden Zweitmeinung Hinweise und Ratschläge zu den Behandlungsalternativen bei der gestellten Diagnose. Selbstverständlich ist mir klar, dass diese keine medizinische Beratung darstellen oder ersetzen können und nur eine persönliche Stellungnahme sind.
Erfahrungen von Patienten oder Einschätzungen von Orthopäden sind willkommen.

Besten Gruß,
Petergesund


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BeitragVerfasst: 04.12.17, 18:10 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11116
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Abend,
obwohl ich auch Sportmediziner bin und mich etwas in Orthopädie auskenne, wage ich hierzu keine Aussage- die Bilder sind zwar zahlreich, doch auch da ist die Beurteilung sehr schwierig.
Sie erkennen absolut zu recht, dass eine Zweitmeinung dringend erforderlich ist- gerade am Knie wird sehr oft zu häufig operiert.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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BeitragVerfasst: 04.12.17, 19:08 
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Registriert: 04.12.17, 14:18
Beiträge: 2
Vielen Dank erstmal für die Antwort.
Was aus den Bildern bisher vom Radiologen offiziell diagnostiziert wurde, weiß ich leider auch noch nicht. Das wird mir noch zugeschickt.

Im Gespräch mit einem befreundeten Radiologen sagte mit dieser jedoch, dass der Knorpel auf einer Fläche von ca. 4x5 Milimetern bis auf den Knochen ausgestanzt ist und fehlt. Besonders gut zu erkennen auf dem Bild Knie 1-3, Knie 2 und Knie 0-3, es handelt sich um den weißen Fleck in der Knorpelschicht, leider zudem noch in der Hauptbelastungszone. Weiterhin soll etwas zu viel Gelenkflüssigkeit vorhanden sein (sichtbare Schwellung gab es zu keinem Zeitpunkt nach der Verletzung am Knie).

Das Fehlende Knorpelstück, welches in der Folge einer solchen Verletzung anscheinend zu Gelenkblockaden führen kann konnte er nur vermuten. Als OP Grund habe ich vorallem auch die Entfernung des Debris gelesen, um besagten Gelenkblockaden vorzubeugen.

Ich melde mich nochmal wenn ich die offizielle Diagnose von der MRT Praxis erhalten habe, vielleicht können Sie dann ja mehr zu der notwendigkeit einer OP sagen. ich wäre natürlich froh um diese herumzukommen, zum einen wegen der Risiken, zum anderen wegen der längeren Genesungszeit und vor allem dem von mir vermuteten anschließenden langen Sportverbot.

Besten Gruß


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BeitragVerfasst: 05.12.17, 08:53 
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DMF-Moderator

Registriert: 31.01.07, 15:01
Beiträge: 11116
Wohnort: 87727 Babenhausen ( Schwaben)
Guten Tag,
das erklärt mir einiges- man so ein kleines Knochen/Gelenkstück auch Gelenkmaus. Diese kann in der Tat ein Gelenk blockieren und sollte dann arthroskopisch entfernt werden. Die Knorpelfläche kann man in gleicher Sitzung dann mit einem speziellen Gerät glätten. Eine Schwellung ist ein Kniegelenkserguß, der sehr häufig bei einer Knieverletzung auftritt.

_________________
Grüße Dr. Fischer
Unter Bezugnahme auf § 7 (3) der Berufsordnung für Ärzte ist mein Beitrag eine Stellungnahme,die auf den vorliegenden Angaben beruht .Sie ersetzt aber nicht die persönliche Beratung, Untersuchung und Behandlung durch Ihren Arzt.


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